Trümmerweltwhat shall i say? i'm okay? but i would lie. nothing is okay, and i don't want to stay here at this place i'd never belonged to.....
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lass das kind leben
sagt sie still
doch schon längst hat sie das kind in sich getötet
gequält bis es nicht mehr geschrien hat
bestraft bis es vertummte
den mund verboten bis es nichts mehr sagte
die ohren verschlossen wenn es gehör verlangte
ihm liebe entzogen bis es sich selbst hasste

16.2.2004




die welt ist still
der körper ruhig
nichts bewegt sich
nichts regt sich
kein laut
keine bewegung
die welt ist starr
nichts dringt an das ohr
jedes leben scheint verschwunden
doch aus weiter ferne
ein schriller schrei
der in der lautlosigkeit verhalt
die zeit bleibt stehn
die uhren werden sich nie mehr drehn

18.2.2004




kleine prinzessin des nichts
schreite raus in die weite welt
verschliess dich nicht in deinem reich
geh raus und seh die welt
spür die freude
hör das lachen
bleib nicht stumm
wandel nicht immer nur in deiner welt herum
die prinzessin lächelt zag
und spricht nach langer zeit
sie hat die welt dort draussen lang betrachtet
wurde damals fast all ihrer gefühle entmachtet
sie wüsste nicht was die welt ausserhalb ihres gläsernen palastes ihr zu geben vermag
die welt ist nicht so wie sie für viele zu sein scheint
sie ist trist und kalt
freude verspürte sie dort nie
nur die trauer zwang sie immer wieder in die knie
kleine prinzessin des nichts
siehts du denn nicht dass du dich selbst belügst
dass du dich nicht schützt
dass dich dein reich nicht stützt
dein gläsernes tränenland verbirgt dich
schottet dich nur ab
das licht erschreckt dich
die nacht deckt dich
am tage spielst du verstecken
du rennst nur vor dir selbst davon
kleine prinzessin des nichts
blick ins licht
sieh nach vorn
nicht immer zurück
in der zukunft liegt das glück

1.3.2004




sie braucht dich
auch wenn sie ewigkeiten schweigt
sie braucht dich
auch wenn sie nur weint
sie braucht dich
auch wenn sie schreit
sie braucht dich
auch wenn sie glaubt niemanden zu brauchen

2.3.2004




2003

stummes kind
gefallen in eine r*te schlucht
verloren im nirgendwoe
wird es gebannt von finsteren mächten
tiefergezogen vom eigenen sein
in stücke zerrissen vom schmerz
verbrannt von den inneren qualen

stummes kind
gefallen in eine r*te schlucht
dem land der träume entstiegen
am ufer der hoffnungslosigkeit gestrandet
im sog der sinnlosigkeit gefangen
erblindet an dem strahlen des vermeintlichen glücks

stummes kind
gefallen in ein r*te schlucht
nimmt niemanden mit
auf seine kleine einsame reise
in die ewigkeit





2003

ich sehe ein land
wo engel gebannt
hoffnung verbrannt

ich sehe ein land
voll lodernder flammen
r*ten stillen schreien

ich sehe ein lamd
voll gläserner tränen
ein meer von zerronnenen träumen

ich sehe ein land
von fassadentrümern
an denen mein ich zerbrach



2003

stumm
alles ist still
kein licht am ende des tunnels
dunkel
alles ist schwarz
keine sicht nach vorn
alles nur trüb und grau
die welt ist verschwommen
zerlaufen in einzelne farben



15.1.2004

der schneesturm braust
die zeit rinnt
für das stumme kind
es rennt gegen eisige mauern
sucht einen halt
findet keinen platz
weiss nicht wo es hingehört
hin soll

der schneesturm braust
die zeit rinnt
für das stumme kind
es will reden
stößt auf eisiges schweigen
kein verständnis
kein gehör
stille

der schneesturm braust
die zeit verrinnt
für das stumme kind
seine schreie erfrieren in der kalten nacht
der gefrorene boden bettet es ein
der schnee deckt es sacht zu
für die eige ruh




du siehst in den spiegel
erkennst dich nicht
siehst nur dein lachendes gesicht
die hülle lacht
der körper weint
die fassade sieht fröhlich aus
die seele schreit
zuviel will raus
wird verdrängt
versteckt
verschwiegen
die maske spricht
das eigentliche ich wird verborgen
du siehst in den spiegel
erkennst dich nicht
die hilflosigkeit raubt dir die sicht

30.6.2004




sie sitzt
im scherbenmeer
ihrer selbst
sie sitzt
mitten in scherben
träumen
die einst zerplatzten
wünsche
die tosend untergingen
sehnsucht
die begraben wurde
sie sitzt
mitten im scherbenmeer
ihre seele erscheint ihr leer
sie bewegt sich nicht
rührt sich nicht
bleibt an dem fleck
kommt von hieraus nicht mehr allein weg
sie sitzt fest
mitten im scherbenmeer
kommt nicht mehr frei

1.7.2004



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