Trümmerweltwhat shall i say? i'm okay? but i would lie. nothing is okay, and i don't want to stay here at this place i'd never belonged to.....
  Startseite
    Gedichte
    Lebenschaos
    Gefühle
  Über...
  Archiv
  engel
  meine welt aus glas
  In Memorian
  Gedichte
  Danke
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   nina
   hanna
   mein schatz
   kopfschuss (manu)
   soraja (uli)
   gummibärenbande
   dramatik(jeanny)
   abschiedsseite von j.
   soultearing(tina)
   sorrow(christian)

can't you understand?

http://myblog.de/jeanny22285

Gratis bloggen bei
myblog.de





*22.4.1959 † 29.11.1984




Es war ein Abend im November. Es war schon dunkel. Du warst wie immer auf dem Weg nach Hause. Zuerst hat sich Niemand Gedanken gemacht warum du nicht so pünktlich wie sonst immer warst. Du warst ja ein guter Autofahrer, bist in deiner Freizeit Rennen gefahren. Jeder sagte du konntest gut Auto fahren. Du hattest nie Angst davor. Du hast nicht im entferntesten geglaubt und damit gerechnet dass dir mal etwas beim Auto fahren passieren könnte. Du dachtest du würdest dein Fahren beherrschen. Du dachtest du könntest die Fehler der anderen ausgleichen. Doch an diesem Abend konntest du Nichts mehr ausgleichen. Es hatte angefangen zu frieren die Fahrbahn war leicht glatt. Ein anderer Wagen kam in deine spur du wolltest ausweichen und bist in die Leitplanke gefahren. Du warst sofort tot sagte man Stunden später. Der andere Beteiligte ist einfach weitergefahren. Beging Fahrerflucht. Bis heute hat man nie herausgefunden wer damals nicht anhielt. Für dich kam jede Hilfe zu spät.

Um kurz vor acht klingelte bei Mama das Telefon. Sie konnte erst nicht begreifen was der Polizeibeamte ihr mitteilte. sie konnte nicht realisieren dass du nie mehr nach Hause kommen würdest, dass du schon fortgegangen bist an einen anderen Ort der fern von dieser Erde ist.

Ich kannte dich leider noch nicht richtig da ich noch nicht das Licht der Welt erblickt hatte. Ich sollte dich nie mehr als Vater kennenlernen denn du bist 3 Monate bevor ich das erste Licht der Welt erblickte von uns gegangen. Du warst nie körperlich anwesend und doch warst du irgendwie immer da. Ich bin immer mit dem Wissen aufgewachsen dass ich einen Vater hab der auf mich aufpasst aber halt nicht hier auf Erden sondern einer der von oben auf mich schaut und aufpasst. Mich hat dieses Wissen irgendwie beruhigt und gab mir eine Art Sicherheit. Ich habe mich oft geärgert und oft gefragt warum ich dich nicht mehr kennenlernen durfte warum du davor gehen musstest warum ich nie das Recht hatte meinen Papa kennenzulernen. Ich konnte und wollte nicht begreifen warum ich dich nur aus Erzählungen kennen durfte. Ich sah und sehe bis heute keinen Sinn darin.

Man sagt der Schmerz lässt nach. Die Zeit heilt alle Wunden. Aber irgendwie stimmt dieser Spruch nicht. Die Zeit mildert vielleicht ein bisschen aber vergessen kann man nie. Der Schmerz vergeht nie ganz. Ja wir alle hier müssen und mussten lernen mit deinem Tod umzugehen bzw. damit aufzuwachsen damit zu leben. Wir mussten es akzeptieren, so hinnehmen doch verstehen können wir nicht.

Es ist nun 20 Jahre her, dass du von uns gegangen bist. Vor wenigen Tagen war dein 20. Todestag. Es ist viel passiert in der Zeit. Es ist eine lange Zeit vergangen. Es hat sich sehr Viel getan. Doch wir haben dich nicht vergessen. Ich denke oft an dich. Die Erinnerung erlischt nie. Ich soll dir sehr ähnlich sein. Ich weiss nicht ob das stimmt oder ob das Andere einfach nur als eine Art Trost für sich selbst sagen. Ich weiss Sovieles nicht und doch gehörst du zu mir.


Du bist der Engel der fiel…der viel zu früh von uns ging!!!




In memorian an meinen Vater der viel zu früh unsere welt verlassen musste



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung