Trümmerweltwhat shall i say? i'm okay? but i would lie. nothing is okay, and i don't want to stay here at this place i'd never belonged to.....
  Startseite
    Gedichte
    Lebenschaos
    Gefühle
  Über...
  Archiv
  engel
  meine welt aus glas
  In Memorian
  Gedichte
  Danke
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   nina
   hanna
   mein schatz
   kopfschuss (manu)
   soraja (uli)
   gummibärenbande
   dramatik(jeanny)
   abschiedsseite von j.
   soultearing(tina)
   sorrow(christian)

can't you understand?

http://myblog.de/jeanny22285

Gratis bloggen bei
myblog.de





svv

svv=selbsteverletzendes verhalten.
wann hat es angefangen. früh sehr früh. ich war kind kann mich noch daran erinnern dass ich mir immer die ellenbogen und knie aufgekratzt habe später auch die arme und beine. habe mich aus selbst gebissen oder den kopf gegen schränke geschlagen. damals wusste ich nicht dass es nicht normal ist. es hat einfach nur gut getan war eine erleichterung. damals habe ich nicht geahnt wie weit das gehen würde und schon gar nicht dass es etwas wäre was nicht normal ist.
mit 12 als mein opa gestorben ist habe ich angefangen mich mit druckbleistiften zu 'pieksen' und mit dem zirkeln die haut zu zerkratzen. später das verletzen am handgelenk mit einer schere.
mit 14 kam der erste schnitt mit einer klinge. und von da ab war der weg besiegelt. es wurde mehr und mehr und tiefer und stärker. da gab es kein stop mehr. keine logische begründung. nur dass es gut tat. dass es einem zeigte dass man noch lebt dass man noch da ist existent ist. es war die einzigste möglichkeit die innere leere zu besiegen. wenigstens für kurze zeit.
es tut nicht weh und ich glaub genau das ist das was 'normale' menschen nicht verstehen können. es tut nicht weh besiegt nur die eigene leere und gefühlslosigkeit und betäubt den innerlichen schmerz.
es befreit für kurze zeit doch die narben engen ein.
es ist nicht einfach und auch nicht schön mit den narben 'leben' zu müssen. sie werden dir immer zeigen was du gemacht hast. was du dir selbst zugefügt hast. ich bin nicht stolz darauf dass ich es nicht anders konnte. vielleicht fühl ich mich sogar schuldig aber ich weiss ich bin nicht schuld.
man fängt an seine arme und beine zu verstecken. anfangs geht das auch ganz gut. schweissbänder, armbänder und stulpen und langärmlige sachen tun ihren dienst. helfen dabei sich selbst zu verstecken.


zum svv stehen

es war und ist schwierig zu svv zu stehen. es ist schwer im sommer kurzärmlig rumzulaufen. es war schwierig das einer weinenden mutter zu erklären die es bis heute nicht verstehen und wahrhaben kann. es war schwer am abschlussball endlich zu sich selbst zu stehen und es war schwer in die verletzten augen von freunden und bekannten und meiner schwester und meiner eltern zu sehen.
aber es ist ein teil von mir. etwas das zu mir gehört.
vielleicht aus der not dass ich nie die sein konnte die ich vielleicht bin.

selbstschädigung

sich selbst schädigen...ein breites spektrum an möglichkeiten erstreckt sich vor uns. teilweise bewusst teilweise unbewusst. nägelkauen, nagelhaut wegreissen bis es blutet, essen, hungern, kotzen...man findet kein maß. versucht das leben in vollen zügen runterzuwürgen.
alkohol um lebendig zu sein um lockerer zu werden. um vielleicht ein teil einer fiktiven welt zu sein. nicht mehr nachdenken zu müssen. sich frei trinken und vor allen problemen so flüchten doch schade dass man spätestens am morgen danach ein problem mehr hat und sich wie ein engel mit gebrochenen flügeln abgestürzt und auf asphalt geknallt fühlt.
party, party und nochmal party leben im exzess um dazusein. um sich durch etwas identifizieren zu können.

maßlosigkeit

alles im 'leben' oder dasein muss genommen werden. genossen in vollen zügen. es gibt nur ganz oder gar nicht entweder hop oder top. nur schwarz weiss die ganzen grauen abstufungen dazwischen gibt es nicht. es gibt nicht ein bisschen nur entweder oder.
egal bei was es gibt kein rechtes maß nur die maßlosigkeit.
maßlosigkeit die den menschen und das dasein übersteigt deswegen hat man so damit zu kämpfen und wird den kampf nicht gewinnen solang kein maß gefunden wird.

selbsthass und verachtung

warum geschieht das alles? warum tun wir uns das an? weil wir uns selbst hassen, selbst verachten für das was wir sind oder zu sein scheinen.
es ist ein würdeloser umgang mit sich selbst da man denkt nichts anderes wert zu sein.
wie sollte uns einer lieben und mögen können wenn wir es nicht mal selbst können? warum sollten uns andere nicht verachten?

vertrauen

wie kann man jemand anderem vertrauen wenn man sich nicht mal selbst vertrauen schenken kann? eine schwere frage. aber um sich selbst trauen zu können müsste man sich erstmal selbst kennen. wie soll man denn auf etwas oder jemanden vertrauen den man nicht kennt?
aber wie kann man rausfinden wer man ist?

selbstbild

wer oder was ist das ich?
komplizierte frage für mich. da ich nicht weiss was ich bin und was projektion anderer.
ich war nie ganz ein eigener mensch. ich war immer die tochter eines verstorbenen.
nicht dass man mich um einen teil der identiät gebracht hätte weil ich ihn nie kennenlernen durfte da er vor meiner geburt starb. aber ein teil von mir selbst wurde danach noch mitgenommen ins grab.
ich habe stellenweise sachen gelernt die er konnte wie z.b. zaubern. mir wollte bestimmt niemand bewusst was böses. aber es macht zur aussenmseiterin wenn man von den großeltern nur verhätschelt wird. man verliert sich selbst wenn man als kind schon eine rolle so perfekt spielen muss dass andere denken das wäre die realität.
wenn ich glükclich war waren alle anderen auch glücklich, wenn es mir schlecht ging waren andere unglücklich. und glaub mir das kriegt man als kind schnell mit und hat bald den bogen raus wie man sein muss dass alle anderen glücklich und froh sind. und was will man kleines kind? dass seine eltern und großeltern die man liebt fröhlich sind. und dann macht man das von dem man die gewissheit hat das es andere glücklich macht. nur man selbst bleibt dabei irgendwann auf der strecke.
aber man ist zu klein um das wirklich zu begreifen.
man wächst in diese rolle rein und legt sie nicht ab denn man kennt das gesetz: was andre glücklich macht ist nicht schlecht.
man ähnelt immer mehr der projektion doch wo bleibt das eigene ich? verloren auf der strecke das zu sein was andere gerne hätten.
mit sechs vom einzelkind zum geschwisterchen. eigentlich toll. doch dann etwas später die probleme. wie nen stammbaum schreiben? welchen vater nun angeben? konflikte aus denen es einen simplen ausweg gibt aber der das kind viel zu stark berührt.
mit zwölf verlust einer ausserordentlich wichtigen personen. und ein teil des selbsts wird mit beerdigt. die welt scheint nie wieder aus dem grauen trauerschleier ausgehüllt werden zu können.
'leben' in vollen zügen und sich selbst immer weiter vergessen. bis zum bitteren ende nicht mehr zu wissen wer 'ich' eigentlich ist.
nur wie findet man aus diesem irrgarten wieder raus?


beziehungsweise

zwischenmenschliche beziehungen sind was schönes eigentlich. doch was wenn alles nicht von dauer ist? wie oft die freunde gewechselt? wie oft umbrüche? von derblöden kuh zur besten freundin...das leben von gegensätzen geprägt. aufwertung abwertung und alles scheint normal. doch es ist alles andre als normal. es wird ein tempo vorgelegt das niemand mithalten kann.
freundeskreise und bezugspersonen werdenm gewechselt und gewechselt aber die zeit mit ihnen voll ausgkostet. intensiever kontakt sehr intensiver kontakt und dann der bruch zum nichts.
unstetige beziehungsmuster. vielleicht auch der grund für scheiternde beziehungen. oder ist alles nur ein spiel gewesen damals. verführen abstossen sich hingeben um ein klein wenig mehr 'normal' zu sein?

beherrschung

etwas was man wohl lernen sollte wenn man älter wird. sich kontrollieren sich unter der fuchtel zu haben. was aber wenn der kontrollmechanismus nicht oder schlecht funktioniert? was wenn die gefühle einfach über einem zusammenkrachen und einen mitreissen in einen sog von unbändiger wut. wut die alles übersteigt und alles mit sich zu boden reisst. wut gegen sich und andere. wenn man nicht davor zurückschreckt mit schweren sachen um sich zu schmeissen oder zuzuschlagen. wenn man sich selbst einfach nicht in der gewalt hat was ist dann? dann wird man von oben herab betrachtet...du bist doch alt genug um das zu verstehen deine wut darf niemand sehen.
darum richtest du sie meistens gegen dich und wenn nicht sorgst du dafür dass niemand darüber spricht.

kampf

du kämpfst jeden tag gegen dich selbst um nicht so zu sein wie du bist denn du weisst dass es so nicht gut ist. du wünschst dir du wärst wer anders wärst mehr frei doch kämpfst gegen deine eigenen schranken an.
du beisst dir fast die zähne daran aus was manche als dein ich bezeichnen aus der zwanghaften wahnvorstellung heraus etwas besseres liebevolleres als diese tote hülle zu sein. doch du weisst nicht wie und willst entfliehen.


flucht&suizidgedanken

um der welt zu entfliehen hast du dir schon viele dinge überlegt. am liebsten vergessen und einschlafen für immer. und auch wenn es andere erschreckt für dich scheint das manchmal die lösung zu sein.
todessehnsucht todesphantasien überschatten schon seit der kindheit den weg.
als kind wollte ich oft einfach einschlafen und nicht mehr aufwachen wie in dornröschen nur dass ich mir nie den erlösenden prinz wünschte. das ewige schlafen wär der prinz für mich gewesen.
später steigerte sich das ganze methoden wurden abgewogen und untersucht wie und was. wie ist was zu beschaffen was macht sinn. man wird experte auf dem gebiet. und doch will man sich nicht töten.
ja der gedanke daran ist oftmals verlockend und oftmals auch näher als das leben. tod und leben gehören zusammen und der tod macht mir keine angst. zumindest mein eigener nicht. vor dem der anderen schrecke ich zurück, zerbreche ich.
es ist schön in den phantasien zu schwelgen. sie geben sicherheit, macht und manchmal ein tröstendes gefühl.
ein sich aufgehoben fühlen. aufgehoben im tod. paradox aber wahr.

einsamkeit

man ist allein oder fühlt sich einsam. unendlich einsam. unter tausend menschen und doch allein.
man weiss man ist anders als die andern. aber weiss nicht wie.
man ist allein und weiss in seiner umgebung versteht einen niemand. und dann gibt es da www. eine welt voll illusion und doch realen echten menschen. menschen die dich teilweise sogar verstehen. die ersten die wissen was es heisst in dieser welt gefangen zu sein. in seiner eigenen kalten welt aus eis und glas die aber so schnell splittern,zerkratzen, zerbrechen und kaputtgehen kann. da ist jemand der versteht was du jeden tag durchmachst der ebenso kämpft und hofft.
und man ist ein stück weniger allein. das ersetzt jedoch alles nicht die realen menschen aber besser als ganz allein ist es immerhin. und wenigstens gibt es menschen die sich für dich und dein dasein wirklich interessieren die gerne die person mit dir finden würden die du selbst schon vor jahren verloren hast oder verdrängt.

borderline

das alles was oben beschrieben ist. kann man zusammenfassen in einen begriff borderline.
doch was heisst borderline? wer oder was ist eine borderlinerin? jede und jeder ist anders und doch in manchen sachen einfach gleich.
wie man damit leben kann. gute frage aber man sieht es man ist überlebensfähig.
wie man damit umgeht. ich glaube das muss ich erst noch lernmen. ich kann nicht umgehen mit meinen stimmungsschwankungen, meinen extremen, meinem drang alles abzubrechen. wie oft habe ich mir dadurch schon alles kaputt gemacht? zu oft. es macht mir keinen spass mit den verletzungen und narben zu leben. es macht mir keinen spass mein dasein als so wertlos und neutral zu betrachten. sich selbst nicht mehr fühlen und sich selbst als last einordnen. es macht keine freude nicht zu wissen was man will und alles nur in extremen zu erleben. es macht keine freude kein normales verhältnis zu sich der umwelt und seinen mitmensch zu haben. es ist nicht schön die eigene leere und sinnlosigkeit bekämpfen zu müssen und an ganz alltäglichen dingen zu scheitern.
es macht m,ich nicht stolz nichtmal die banalsten dinge wie abspülen, aufräumen, putzen, zur schule oder arbeiten zu gehen auf die reihe zu bekommen.
es ist nicht toll zu ärzten und psychiatern gehen zu müssen um sich tabletten und atteste abzuholen.
es macht keine freude nächtelang wachzuliegen und seinen eigenen kranken gedanken nachzuhängen.
es ist nicht toll in eine onlinewelt zu flüchten um überhaupt noch eine eigene realität zu haben.eine identität.
es ist keine freude zu begreifen dass man in einem netz gefangen ist und mit jedem zucken jedem strampeln mit dem ziel heraus man sich jedoch nur fester in den seilen verheddert bis sie einem die kehle zuschnüren.
es ist nicht schön sein eigenes leben nur noch als entwertetes dasein und vegetieren zu betrachten.



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung